

MEDITEXTCHECK
Der Text ist fertig. Aber du bist nicht ganz sicher, ob du ihn so veröffentlichen kannst.
MediTextCheck
geht deinen Gesundheitstext anhand eines festen Prüfrasters durch und markiert Formulierungen, die im Schweizer Gesundheitsbereich sprachlich, werblich oder regulatorisch auffällig sein könnten.
Zu jeder Stelle bekommst du eine kurze Begründung und einen sachlicheren Vorschlag als Arbeitsentwurf. Die Entscheidung über deinen Text bleibt bei dir.
Die Analyse läuft automatisiert. Sie kann unterschiedlich ausfallen und einzelne Punkte übersehen, sie ersetzt also keine Prüfung im Einzelfall.
Kostenloser Zugang. Newsletter freiwillig.
ChatGPT-Konto erforderlich · Keine Installation · Für Gesundheits-fachpersonen, Praxen, Spitäler und Gesundheitsunternehmen in der Schweiz
Automatisierte Vorprüfung. Keine Rechtsberatung und keine Freigabe zur Veröffentlichung.
Entwickelt von Anke Gröger, von 2004 bis 2013 Diabetesberaterin DDG, heute Texterin für die Gesundheitsbranche.
Der Moment vor dem Klick
Der Text steht. Fachlich stimmt er, sprachlich auch. Und trotzdem liest du einzelne Sätze noch einmal.
Der Cursor steht schon über „Veröffentlichen". Du zögerst trotzdem noch.
Ist „hilft bei" zu konkret?
Weckt „Viele berichten von Besserung" eine Erwartung, die der Text nicht einordnet?
Am Inhalt liegt es nicht. Es liegt daran, dass die Grenze zwischen einer klaren Aussage und einem Wirkversprechen selten eindeutig ist. Ob eine Formulierung passt, hängt vom Angebot ab, vom Medium, von der Zielgruppe, vom ganzen Zusammenhang. Bei Produkten kommen Status, Zweckbestimmung oder zugelassene Angaben dazu.
Deshalb reicht eine pauschale Antwort oft nicht. Also liest du lieber noch einmal.
Fachlich richtig kann werblich trotzdem auffällig sein
Ein Satz kann fachlich nachvollziehbar sein und dennoch eine Wirkung, Sicherheit oder einen Erfolg vermitteln, der für die konkrete Kommunikation zu weit geht.
Besonders aufmerksam sollte man bei Formulierungen wie diesen werden:
-
„heilt"
-
„garantiert wirksam"
-
„ohne Nebenwirkungen"
-
„für jeden geeignet"
-
„wissenschaftlich bewiesen"
-
„nie wieder Beschwerden"
Solche Begriffe sind nicht automatisch in jedem Zusammenhang unzulässig. Sie müssen aber zum konkreten Angebot, zum vorhandenen Nachweis und zu den anwendbaren Vorgaben passen.
MediTextCheck hilft dir dabei, mögliche Auffälligkeiten strukturiert zu erkennen und gezielt weiterzuprüfen.
So funktioniert MediText Check
1. Text und Kontext angeben
Du fügst deinen Text ein und ergänzt, was für die Einordnung zählt: Anbieter, Medium, Zielgruppe, Werbegegenstand und Zielland. Bei Produkten kommen Angaben zu Zulassung, Zweckbestimmung oder genehmigten gesundheitsbezogenen Aussagen dazu.
2. Vorprüfung starten
MediTextCheck geht den Text anhand seines Prüfrasters durch. Wie lange das dauert, hängt von Textlänge, Tarif und Auslastung ab.
3. Hinweise lesen
Du bekommst Hinweise auf mögliche Auffälligkeiten, auf fehlende Angaben und auf Stellen, die einen Nachweis oder eine weitergehende Prüfung brauchen. Zu markierten Formulierungen schlägt MediTextCheck eine sachlichere Richtung als Arbeitsentwurf vor.
4. Überarbeiten und prüfen lassen
Du entscheidest, welche Hinweise für deinen Fall zählen. Kritische Aussagen lässt du bei Bedarf fachlich, regulatorisch oder juristisch prüfen. Diesen letzten Schritt ersetzt MediTextCheck nicht.

So kann eine Markierung aussehen
Ausgangssatz:
„Mit der richtigen Ernährung verschwindet Ihr Diabetes."
Möglicher Hinweis von MediTextCheck:
„Verschwindet Ihr Diabetes" vermittelt einen Behandlungserfolg beziehungsweise eine Heilung. Eine solche Aussage ist für die Gesundheitskommunikation besonders auffällig und sollte nicht ohne passende rechtliche und fachliche Grundlage verwendet werden.
Sachlichere Richtung:
„Welche Rolle Ernährung in der Behandlung spielt, hängt von der persönlichen Situation ab und sollte fachlich beurteilt werden."
Der Vorschlag ist ein Arbeitsentwurf. Ob er für einen konkreten Anbieter und Kommunikationszweck passt, muss anhand des vollständigen Kontexts geprüft werden.
Was du davon hast
MediTextCheck gibt deiner Prüfung eine feste Struktur.
Statt jeden Satz mehrmals zu überfliegen, gehst du gezielt die markierten Stellen durch: wo etwas auffällt, wo Kontext fehlt, welche Aussage du besser fachlich oder juristisch prüfen lässt. Wichtige offene Fragen für die weitere Prüfung kannst du damit früh sammeln.
Die Auswertung ist eine zusätzliche Orientierung, kein Urteil.
Die Verantwortung für den veröffentlichten Text bleibt bei dir.
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Für wen MediTextCheck gedacht ist
MediTextCheck richtet sich an dich, wenn du:
-
regelmässig Texte im Gesundheitsbereich veröffentlichst;
-
bei einzelnen Formulierungen eine zusätzliche Orientierung suchst;
-
unbeabsichtigte Wirkungs-, Erfolgs- oder Sicherheitsversprechen vermeiden möchtest;
-
Texte für eine Praxis, ein Spital, eine Organisation oder ein Gesundheitsunternehmen erstellst;
-
eine fachliche oder juristische Prüfung gezielter vorbereiten möchtest.
MediTextCheck ist für Kommunikation mit Bezug zur Schweiz eingerichtet.
Für andere Länder ist eine separate länderspezifische Prüfung erforderlich.
Wer hinter MediTextCheck steht
Ich bin Anke Gröger.
Von 2004 bis 2013 habe ich als Diabetesberaterin DDG mit Menschen gearbeitet, die eine Diagnose verarbeiten und Gesundheitsinformationen verstehen mussten.
Heute schreibe ich für die Gesundheitsbranche.
Aus Beratung und Gesundheitskommunikation kenne ich die Wirkung einzelner Formulierungen: Ein Satz kann fachlich gemeint sein und bei der Zielgruppe dennoch eine weitergehende Erwartung auslösen.
Über die Jahre habe ich Fragen und Formulierungsmuster gesammelt, die in der Gesundheitskommunikation immer wieder auffallen.
Daraus ist das Prüfraster für MediTextCheck entstanden.
Das Raster ist in der Konfiguration des Tools hinterlegt und gibt der Analyse eine feste Struktur. Die konkrete Auswertung wird von einem KI-Modell erstellt und kann deshalb variieren.
MediTextCheck verbindet meine Praxiserfahrung aus Beratung und Gesundheitskommunikation mit einer automatisierten Textanalyse. Es bietet keine Rechtsberatung.
Es ist das Werkzeug, das ich mir bei vielen Textprüfungen selbst gewünscht hätte.

Häufige Fragen
Ersetzt MediTextCheck eine Rechtsberatung?
Nein.
MediTextCheck bietet eine automatisierte Vorprüfung und unverbindliche Formulierungshinweise. Es beurteilt keinen konkreten Einzelfall verbindlich und erteilt keine Freigabe zur Veröffentlichung.
Je nach Text können eine fachliche, regulatorische oder juristische Prüfung sowie zusätzliche Produkt- und Nachweisinformationen erforderlich sein.
Kann ich nicht einfach ChatGPT direkt fragen?
Ja.
MediTextCheck ist ein für Gesundheitstexte konfiguriertes Custom-GPT. Sein Prüfraster enthält Fragen zu unterschiedlichen Rechtsräumen, Zielgruppen, Kommunikationsformen und Werbegegenständen.
Du musst die Prüfung deshalb nicht vollständig selbst strukturieren. Die konkrete Auswertung bleibt jedoch modellabhängig: Antworten können variieren und einzelne Punkte können übersehen werden.
Speichert ChatGPT meine Texte?
Ja.
Deine Eingaben werden von ChatGPT verarbeitet und nach den Einstellungen und Aufbewahrungsregeln deines ChatGPT-Kontos gespeichert.
Reguläre Chats bleiben grundsätzlich in deinem Konto, bis du sie löschst. Für temporäre Chats gelten andere Aufbewahrungsregeln. Hochgeladene Dateien können zusätzlich in der ChatGPT-Bibliothek gespeichert und dort getrennt vom Chat verwaltet werden.
Als Erstellerin von MediTextCheck kann ich einzelne Unterhaltungen mit dem GPT nicht einsehen.
Bei einem von deinem Arbeitgeber oder einer anderen Organisation verwalteten ChatGPT-Konto können deren Administratoren je nach Konfiguration auf Eingaben, hochgeladene Dateien, Ausgaben und Gesprächsverläufe zugreifen. Sie können ausserdem eigene Zugriffs-, Aufbewahrungs- und Kontrollregeln festlegen.
Bei persönlichen ChatGPT-Konten kannst du in den Datenkontrollen einstellen, ob neue Unterhaltungen zur Verbesserung der OpenAI-Modelle verwendet werden dürfen. Bei bestimmten Organisations-angeboten verwendet OpenAI Eingaben und Ausgaben nach eigener aktueller Angabe standardmässig nicht für das Modelltraining.
MediTextCheck bindet nach aktueller Konfiguration keine von mir eingerichteten Apps, Actions oder eigenen APIs ein. Wenn ChatGPT eine Websuche ausführt, können umformulierte Suchanfragen und allgemeine Standortinformationen an externe Suchanbieter übermittelt werden.
Weitere Informationen findest du in den Datenschutzhinweisen von OpenAI und in meiner Datenschutzerklärung.
Welche Informationen darf ich nicht eingeben?
Gib keine personenbezogenen Patientendaten ein.
Dazu gehören insbesondere:
-
Namen und Initialen;
-
Geburtsdaten und Kontaktdaten;
-
Patienten- oder Fallnummern;
-
Krankengeschichten und Diagnosen;
-
Behandlungs- und Untersuchungsergebnisse;
-
genaue Behandlungsdaten;
-
Bilder oder Dokumente mit Patientendaten;
-
Kombinationen von Angaben, durch die eine Person indirekt identifizierbar wird.
Auch pseudonymisierte Fallbeschreibungen können personenbezogen sein, wenn sich die betroffene Person anhand der verbleibenden Angaben bestimmen lässt.
Verwende stattdessen vollständig abstrahierte oder fiktive Beispiele ohne Bezug zu einer bestimmbaren Person.
Brauche ich technisches Vorwissen?
Nein.
Du benötigst ein ChatGPT-Konto und musst dort angemeldet sein. Anschliessend kannst du den Zugangslink öffnen und eine Unterhaltung mit MediTextCheck beginnen.
Kann ich MediTextCheck mit dem kostenlosen ChatGPT-Tarif nutzen?
Nach aktuellem Stand können auch angemeldete Nutzer des kostenlosen ChatGPT-Tarifs auf GPTs zugreifen.
Je nach Tarif und aktueller Produktkonfiguration können unterschiedliche Nutzungslimits und Funktionen gelten. Die Verfügbarkeit wird von OpenAI bestimmt und kann sich ändern.
Was kostet MediTextCheck?
Der Zugang zu MediTextCheck ist kostenlos.
Für den Zugangslink gibst du deinen Vornamen, deinen Nachnamen und deine E-Mail-Adresse an. Deinen Namen verwende ich für die persönliche Ansprache und die Verwaltung deiner Anmeldung.
Den Newsletter von Schreibstil kannst du mit einer separaten freiwilligen Einwilligung abonnieren. Eine Newsletter-Anmeldung ist keine Voraussetzung für den Zugang zu MediTextCheck.
Du kannst den Newsletter jederzeit über den Abmeldelink in der E-Mail abbestellen. Dein Zugang zu MediTextCheck bleibt davon unberührt.
Vor deinem nächsten Gesundheitstext
Nutze MediTextCheck als zusätzliche Vorprüfung für Formulierungen, bei denen du dir noch nicht sicher bist.
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